Networking Solutions 29.03.2019

C Days – Tools für Monitoring und IT-Dokumentation.

Im Zuge der Digitalisierung werden immer neue Themen durch die IT berührt. Dies führt dazu, dass auch die Inventarisierung, Dokumentation und das Monitoring komplexer werden. Moderne Tools sind hier sehr mächtig, (ver)-führen aber oft zu schwer zu nutzenden Ergebnissen. Durch ein paar einfache Kniffe kann hier meist Abhilfe geschaffen werden.

Wie viele Komponenten hat Ihre IT? Welche Informationen kann jedes dieser Geräte zur Verfügung stellen? Was ist mit virtualisierten Komponenten und IOT-Devices? Was liefern die Software und das Betriebssystem? Diese Fragen stellen sich, sobald es um Dokumentation oder Monitoring der IT-Systeme geht. In vielen Fällen ist der einfachste Weg: einfach schnell alles integrieren. Dies führt aber meist zu erheblichem Aufwand.

 

PRTG-Monitoring im Schnelldurchgang.

Monitoring Tools wie PRTG von Paessler sind schnell installiert. Einfach ein paar Klicks, etwas warten und die IT ist überwacht. Häufig finden sich dann mehrere tausend Sensoren pro Netzwerksegment oder Serverfarm wieder. Dies führt meist zu einer hohen Last des Systems bis zum Maximal-Ausbau. Anschließend stellen sich die nächsten Fragen: Was mache ich mit den Errors und Warnungen? Wie stelle ich die Daten dar? Welche Berichte und Alarmierungen sind erforderlich? Und schließlich: Was sagen die Ergebnisse wirklich aus?

 

Monitoring aus Prozesssicht.

Betrachtet man die eigene IT aus der Prozesssicht heraus, lässt sich ein übersichtlicheres Monitoring erzeugen, indem nur die Haupt-IT-Dienste hinterlegt werden (z.B. eMail) und daraus im zweiten Schritt die dafür notwendigen resultierenden Services (z.B. Mailserver, DNS, Internet, IP-Netz) integriert werden. Im nächsten Step kommen die dafür benötigten Server und Applikationen. Nun muss nur noch ermittelt werden, welche Sensoren am Ende wirklich für deren Funktionalität notwendig sind. 

 

IT-Dokumentation mit Docusnap.

Eine ähnliche Situation ergibt sich, wenn es um die Dokumentation der IT-Landschaft geht. Die meist verwendete Lösung sind entweder Screenshots der Konfiguration oder das gänzliche Weglassen der Dokumentation. Dieses führt spätestens dann zu Problemen, wenn sich das Personal ändert oder im Fehlerfall Dritte hinzugezogen werden müssen. Zur Lösung dieses Problems empfehlen sich automatische Dokumentationstools wie Docusnap. Auch hier ist eine ähnliche Situation wie vorher beim Monitoring gegeben: Tool installieren und Daten in das Tool bringen ist relativ einfach. Nur: Wer benötigt schon mehrere tausend Seiten an detailliertester Dokumentation für seine IT.

 

Sinnvolle Auswahl von Ansichten.

Auch hier gilt: weniger ist mehr. Da es sich hier aber um eine quasi statische Sicht auf die IT handelt, empfiehlt es sich, die Reduzierung an anderer Stelle durchzuführen, nämlich bei der Sicht auf die vorhandenen Informationen. In der Regel reicht es, wenn die Grundinformationen extrahiert werden auf die dann schnell zugegriffen werden kann. Für tiefergehende Informationen lassen sich Detaillinformationen später besser und vor allem passender extrahieren. Letzlich kann ein Fachmann später im Zweifel besser bewerten, welche Informationen in der vorliegenden Situation wirklich benötigt werden.

 

Ressourcen richtig planen.

Bei der Einführung von Dokumentations- und Monitoringtools ist es wichtig schon im Vorfeld passende Personalressourcen einzuplanen, um nicht nutzlose Tools zu verwenden, die aufgrund einer zu komplexen Einrichtung von den Anwendern nicht genutzt werden (können). Hierbei hat sich eine Zweiteilung bewährt: Sie liefern die Informationen über Ihre IT und wir unterstützen Sie dabei, diese sinnvoll sicht- und betreibbar zu machen.

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Andreas Wespe
IT-Business-Architekt