Modern Workplace 02.08.2019

Erfolgreiche IT-Projekte durch abgestimmtes IT- und Finanzmanagement.

Für das Gelingen von IT-Projekten ist eine enge Zusammenarbeit von CIO und CFO entscheidend – nicht zuletzt aufgrund der neuen Bereitstellungsmodelle für IT-Dienste. Komplettangebote aus einer Hand, die technische und kaufmännische Aspekte berücksichtigen, können die Brücke zwischen IT- und Finanzteam schlagen.

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Das angespannte Verhältnis zwischen CFO und CIO ist ein wiederkehrendes Motiv in der Arbeitswelt. Es stammt meist aus Zeiten, in denen die IT in erster Linie als Unternehmensressource verstanden wurde, die Mitarbeiter bei der täglichen Aufgabenerfüllung unterstützt, gleichzeitig jedoch hohe Kosten verursacht, die dem CFO ein Dorn im Auge sind. Im Hinblick auf die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen hat die IT heute als zentrales Element der Zukunftsstrategie in Unternehmen einen viel höheren Stellenwert.

 

Nicht zuletzt dadurch hat sich das Verhältnis zwischen Finanzchef und IT-Leiter in den meisten Unternehmen längst entspannt. Sie haben auch allen Grund eng zusammenzuarbeiten. Schließlich stehen sie mit der Digitalisierung vor einer komplexen Aufgabe.

 

Neue Nutzenmodelle schaffen Kostentransparenz.

Laut IDC investieren Unternehmen für die Digitalisierung in diesem Jahr weltweit knapp 1,2 Billionen US-Dollar. Aber nicht allein der Investitionsumfang stellt die CFOs und CIOs vor große Herausforderungen. Auch die Art und Weise, wie IT-Dienstleistungen erbracht werden, verändert sich und muss entsprechend strategisch berücksichtigt werden.

 

Schon heute beziehen viele Unternehmen IT-Dienste aus der Cloud. Diese Nutzenmodelle stehen den Unternehmen meist schneller zur Verfügung als durch eigenverantwortliche Beschaffung und Installation von Hard- und Software. Unternehmen gewinnen darüber hinaus an Flexibilität, da sie jederzeit den Umfang der Leistung erhöhen oder reduzieren können.

 

Bei as-a-Service-Modellen bezahlt der Kunde nur das, was er tatsächlich verbraucht. Damit und wegen der individuell vereinbarten Preismodelle, die die Leistungen zeitpunkt- oder outputbezogen abrechnen können, wird die Kalkulation der IT-Projekte transparent. Zudem wird dem CIO eine langfristige, komplizierte Budget-Planung für Hardwareerneuerungen und Software-Updates sowie Wartungs- und Serviceleistungen erspart.

 

Technisches Know-how genügt nicht mehr.

Steuerliche und bilanzielle Themen fügen den IT-Projekten neben der technischen weitere Dimensionen hinzu, die in der Vergangenheit nicht im Fokus standen. IT-Projekte erfordern heute eine Projektentwicklung aus technischer, finanzieller, bilanzieller und steuerlicher Perspektive. Angesichts der Vielfalt an Möglichkeiten, die von Leasing und Miete über Miet- und Ratenkauf von Hardware, Software und Services bis hin zu den verschiedenen Bereitstellungsmodellen reichen, sollten CIO und CFO bei IT-Projekten eng zusammenarbeiten, um die für das Unternehmen technisch, finanziell und bilanziell bestmögliche Lösung zu finden.

 

CIO und CFO arbeiten heute eng zusammen.

Zur Bewältigung immer komplexer werdender IT-Projekte brauchen Unternehmen, obwohl CFO und CIO inzwischen häufig gut zusammenarbeiten, einen Partner, der als Mittler auftritt und beide Parteien versteht. Bechtle unterstützt seine Kunden mit Financial Services als Full-Service-Anbieter in technologischer und finanzieller Hinsicht.

 

Die Bechtle Financial Services nimmt dabei eine besondere Perspektive ein – neben den IT-Spezialisten, die Projekte aus dem technischen Blickwinkel bewerten, überprüfen die Finanzexperten Projekte hinsichtlich ihrer kaufmännischen Machbarkeit. Denn kaufmännische und finanzielle Aspekte sind ebenfalls gestaltbar. Dazu gehören die Berücksichtigung von Budget- und Bilanzierungsvorgaben, die Flexibilisierung der Verträge in zeitlicher und volumenmäßiger Hinsicht und das Schaffen klarer Kalkulationsstrukturen. Für den Kunden von Vorteil: Am Ende schließt der Kunde mit Bechtle nur einen Vertrag ab.

 

Finanzierung hemmt häufig Digitalisierungsprojekte.

Dass die Finanzierung von Digitalisierungsprojekten keine Nebensächlichkeit, sondern ein heißes Eisen ist, zeigt eine Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH im Auftrag der KfW Bankengruppe durchgeführt haben. Sie stellt fest, dass 38 Prozent der jungen Unternehmen, die höchstens zehn Jahre bestehen, die Finanzierung als Hemmnis für Digitalisierungsprojekte angibt. Mit einer engen Zusammenarbeit von CIO und CFO und einem maßgeschneiderten Lösungsangebot eines Full-Service-Partners lässt sich diese Hürde leichter überwinden.

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Gregor Stephan