IT-Sicherheit 08.04.2019

Erstes Bechtle Security Training – Erfolgreicher Kick-Off mit 300 Teilnehmern.

Ein gelungener Start. Am 26. und 27. März 2019 fanden sich mehr als 300 Teilnehmer zum ersten Bechtle Security Training (BEST19) in der Zentrale der Bechtle AG in Neckarsulm ein. Innerhalb kurzer Zeit hat sich bei Bechtle eine Security-Community formiert, die zuvor am Markt in dieser Schlagkraft und Bandbreite allzu oft nicht wahrgenommen wurde. Nun kam sie erstmals an einem Ort zusammen.

Den teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen sollte eindrücklich vor Augen geführt werden, dass Bechtle bereits sehr viel Substanz im Security-Geschäft hat und das Ziel verfolgt, eine marktführende Rolle einzunehmen. Den Bechtle Kunden kann bereits heute ein vollständiges Lösungsportfolio angeboten werden, um maximalen Schutz vor Cyberangriffen zu gewährleisten - von der klassischen IT-Infrastruktur über IoT und Industrie 4.0 oder Cloud-Lösungen bis hin zum mobilen Arbeiten.

 

Im Rahmen von 69 Vorträgen konnten die Bechtle Security-Spezialisten ihr Wissen zu den wichtigsten Sicherheits-Technologien auffrischen und ausbauen. In den Pausen wurde eine große Ausstellung angeboten, die von vielen Security-Partnern bespielt wurde, darunter Cisco, Check Point, Fortinet, Palo Alto, Trend Micro, McAfee, Sophos, Microsoft, Kaspersky, Cylance oder eset, um nur einige zu nennen. Insgesamt nahmen 39 Security-Hersteller als Trainings- und Sparringpartner teil.

 

Die Bechtle Security Consultants, Techniker und Service Engineers konnten aus einem reichhaltigen Angebot ihre persönliche Agenda zusammenstellen - hierbei feierte auch die neue Bechtle Events App ihr gelungenes Debut.

 

Doch der Reihe nach.

 

Zunächst wurde die Veranstaltung am 26. März vormittags mit drei einführenden Vorträgen eingeläutet. Nach der Begrüßung durch die Organisatoren referierte Christian Grusemann die Bechtle-Security-Strategie. Hier wurde deutlich, dass Bechtle mit mehr als 200 Security-Experten, die an 18 Standorten flächendeckend in der DACH-Region angesiedelt sind, bereits heute zu den führenden Cyber-Security-Partnern für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber zählt. Nun käme es darauf an, diese Kompetenz im Markt und bei den Bechtle-Bestandskunden zu „promoten“ und so das Geschäftsvolumen in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln. Zentrales Instrument hierfür sei die Umsetzung des Prinzips der vernetzten Dezentralität. So rückten die Kollegen über verschiedene Communites enger zusammen, beispielsweise auf der Ebene der Security-Teamleitung in den Systemhäusern, im Produktmanagement oder auf Basis einzelner Fokus-Hersteller. Nicht zuletzt die Akquisitionen der Unternehmen Stemmer und Bücker IT-Security zeugten vom Bekenntnis zum Ausbau des Security-Geschäfts.

 

 

Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG, stellte im Anschluss die Bechtle Vision 2030 vor, die eine Verdopplung des Umsatzes auf 10 Mrd. EUR vorsieht, und unterstrich die Bedeutung sicherer IT-Lösungen für die Kunden von Bechtle. Abgerundet wurde der Vormittag durch die Keynote von Microsoft mit einem kurzweiligen und inspirierenden Vortrag von Ralph Kink (CTO, Commercial Partners, Microsoft Deutschland).

 

Die sich anschließenden Workshops und Vorträge wurden in zehn parallelen Tracks angeboten, welche sich nach den sieben Bechtle Security Practices richteten und von Referenten der Hersteller und Bechtle Experten gehalten wurden:

  • Worksplace Security (Verschlüsselung, Antivirus, Schnittstellenkontrolle, …)
  • Infrastruktur- und Perimeter-Security (Firewall, Mail Security, Authentisierung/MFA, Netzsegmentierung, VPN, …)
  • Datacenter Security (DDoS-Schutz, Datenklassifizierung, DMZ, …)
  • Application Security (SSL-Interception, Datenbanksicherheit, Web Application Control, …)
  • Cloud Security (Schatten-IT, Passwortmanagement, Cloud-Encryption, …)
  • Cyber Crime & Defence (SIEM, IT Forensik, Incident Management, Schwachstellenmanagement, Privileged Account Management, Identity & Access Management, Next Generation Cyber Defence)
  • Organisatorische Sicherheit: Datenschutz und Informationssicherheit (Audits, Beratung, Gutachten, Haftungsfragen, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, …)

 

Zusätzlich wurden noch ein Microsoft- und ein Networking-Track gehalten. Bei solch einer Fülle an Angeboten fiel es nicht wenigen Kollegen schwer, sich für einen Slot zu entscheiden, bedeutete dies doch, spannende Parallel-Slots nicht besuchen zu können …

 

Neben Einstiegs- und Vertiefungswissen zu bestehenden Technologien und Produkten wurden auch Bechtle eigene, technologie-übergreifende Ansätze und Best Practices vorgestellt. Großen Anklang fanden hier beispielsweise folgende Angebote

 

  • das GAP-Analyse-Tool, welches ein strukturiertes Assessment zur organisatorischen Sicherheit und der technologischen Sicherheit im Unternehmen ermöglicht
  • Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) - Der neue Datenschutz in der Praxis
  • Security Operations & Incident Response - den Hackern auf der Spur
  • ISO 27.000 und IT-Grundschutz: Licht im Dschungel der Vorgaben für die Informationssicherheit
  • B-Hard - das ganzheitliche Information Security Assessment von Bechtle

 

Neben der fachlichen Weiterbildung lag der zweite Schwerpunkt von BEST19 auf dem Ausbau des Netzwerks der Teilnehmer - hatten sich diese bislang doch häufig noch nie persönlich gesehen, obwohl sie teilweise schon seit Jahren in verwandten oder gleichen Themengebieten arbeiteten. Auch die Verbindung zu den Herstellern wurde deutlich gestärkt. Nicht zuletzt bei der Abendveranstaltung, die den ersten Veranstaltungstag beschloss, fanden die Gelegenheiten zum Kennenlernen „neuer“ Kollegen und Hersteller einen Höhepunkt.

 

Am Ende zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Auftakt zu den nun jährlich stattfindenden Bechtle Security Trainings. Davon zeugte nicht zuletzt eine Weiterempfehlungs-Quote von sagenhaften 99 Prozent. Voraussichtlich sieht man sich am 24. und 25. März 2020 in Neckarsulm zum zweiten Bechtle Security-Training wieder.

 

Einen großen Dank möchten wir auch noch an unsere Security-Partner aussprechen, ohne die dieses Event nicht möglich gewesen wäre: Aruba, Barracuda, BeyondTrust, blueliv, Check Point, Cisco, Contechnet, Cyber Ark, Cylance, darktrace, eset, F5, ForeScout, Fortinet, Gemalto, IBM, Infoblox, Kaspersky, LogPoint, macmon, McAfee, Microsoft, mimecast, ncp, NoSpamProxy, Nuix, Palo Alto Networks, proofpoint, Pulse Secure, Radware, Secunet, Sophos, Symantec, Tenable, tenfold, Trend Micro, Varonis, VMware, ZScaler.

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Mathias Schick
Teamleiter Security Software Portfolio, Software Unit